Konsens- / Entscheidungs-Routine

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Konsens- / Entscheidungs-finungs-Routine © Roy Rempt

Sucht eine Gruppe einen Konsens,  z.B., um sich auf ein Ziel zu einigen oder einen Weg zu finden, oder Verantwortliche zu finden oder mehrere Wege oder mehrere Ziele,...?

1. Ein "Angebot" (zwei, drei,.. "Angebote") allen sichtbar und klar, eindeutig verständlich darstellen.

1.1. Nachfragen, wie das "Angebot" verstanden wurde (um Missverständ­nisse auszuschließen).

1.2. Bei unterschiedlichem Verstehen des "Angebotes" (der "Angebote") sollte/n der/die Anbietende/n erneut versuchen das "Angebot" allen sichtbar und klar, eindeutig verständlich darzustellen. (Bis Einigkeit darüber besteht, wie das "Angebot" gemeint ist.)

2. Nach "Bedenken" fragen, die dem/den Angebot/en entgegen stehen.

2.1. Diese "Bedenken" allen sichtbar und klar, eindeutig verständlich darstellen.

2.1.1. Nachfragen, wie die/das "Bedenken" verstanden wurde (um Miss­ver­ständ­nisse auszuschließen)

2.1.2. Bei unterschiedlichem Verstehen des "Bedenkens" (der "Bedenken"), sollte/n der/die Bedenkenträger/innen erneut versuchen das/die "Bedenken" allen sichtbar und klar, eindeutig verständlich darzustellen. (Bis Einigkeit darüber besteht, wie das/die "Bedenken" gemeint ist/sind.)

3. Nach "Bedingungen" suchen, die die (o.g.) "Bedenken" aufheben. ("Bedingungen" können Zeitrahmen sein, oder etwas was zuvor geklärt sein sollte, oder ein Ereignis, an dem das Ziel oder der Weg sinnvoller Weise festgemacht werden sollte,... // bei Personen-Wahlen, die Fähigkeiten dieses Menschen, oder gewünschtes Verhalten oder Agieren, Kleidung,..)

3.1. Nachfragen, wie die "Bedingungen" verstanden wurden (um Miss­ver­ständ­nisse auszuschließen)

3.1.2. Bei unterschiedlichem Verstehen der "Bedingungen", sollte/n der/die Formulierer/innen der "Bedingungen" erneut versuchen die "Bedingungen" allen sichtbar und klar, eindeutig verständlich dar­zu­stellen. (Bis Einigkeit darüber besteht, wie die "Bedingungen" gemeint sind.)

4. Wenn die "Bedenken" mit "Bedingungen" versehen worden sind, sollte noch einmal abgefragt werden, ob noch "Bedenken" bestehen.

4.1. Wenn noch immer "Bedenken" bestehen, suchen wir erneut nach "Bedingungen", welche die (o.g.) "Bedenken" aufheben. --(wie bei 3. -- also zurück zu 3.)--

5. Wenn nach erneuter Frage nach "Bedenken" keine neuen "Bedenken" angemeldet werden, sind alle "Bedenken" mit "Bedingungen" versehen worden --- und --- es besteht Konsens, der nicht noch einmal abgefragt werden muss. (Es gibt also dann kein "Veto­recht" mehr, da Veto's bereits in diesem kreativen Prozess als "Bedenken" eingeflossen sind und durch die "Bedingungen" aufgelöst wurden.)

+ Grundsätzlich sollte bei einem  Antrag (= "Angebot") erläutert werden, warum dieser gestellt wird + eine "Tiefen-Analyse" ist oft von Vorteil; wie das Darstellen von Ursachen, deren Sinn ist zu prüfen, zu prüfen wäre ebenfalls, ob schon an den Ursachen etwas verändert werden müsste oder an deren Ursachen / an Rand- und Rahmen-Bedingungen,...

(Etwas grober stelle ich das in meinem "Konsens-Heft" vor.)

In meinem "Konsens-Heft" stelle ich dafür noch die verschiedenen "Konsens-Formen" vor, die ich in/mit Gruppen bereits gefunden habe.  ("Einstimmigkeit" {= "Übereinstimmung"}, "Bedingter Konsens" {= Konsens unter genannten Bedingungen}, "Gestufter Konsens" {= Akzeptanz + Toleranz mit gestaffelter Beteiligung}, "Konsens in Vielfalt" {= Akzeptanz + Toleranz mit unterschiedlicher Beteiligung, z.B. unterschiedliche Wege - Ko­operation soweit möglich, Absprachen um sich nicht gegenseitig zu behindern})

Das ist das "Konsensieren nach Roy Rempt" © -- Veröffentlichung & Weitergabe nur in Verbindung mit meinem Namen und meinem Kontakt.

Fragen dazu ebenfalls an mich. ☺

Alles Liebe + Gute, viel Energie + Erfolg bei allem, was für Dich/Euch und die Gestaltung einer global-freundliche/re/n Gesellschaft/ Wirtschaft/ Kultur/.. gut ist!!

~ wünscht der Roy aus Lychen